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Im Winter 2004/05 befragte das Projektteam die Absolventinnen der ersten drei Programmrunden nach den langfristigen Effekten des institutionalisierten Mentorings. Evaluation WIN 1 - WIN 3: Nachhaltigkeit des Mentorings Jede Programmrunde von WIN wird rund fünf Monate nach dem Schlussworkshop sorgfältig evaluiert. Mentees, Mentorinnen und Mentoren sowie das Projektteam geben Auskunft über den Grad der persönlichen Zielerreichung, die Zufriedenheit mit dem Programm und die Wirkung des Mentorings. Evaluation WIN 1 - WIN 3: Nachhaltigkeit des Mentorings Im Winter 2005 befragte das Projektteam die Absolventinnen der ersten drei Programmrunden nach den langfristigen Effekten des institutionalisierten Mentorings. Die Resultate: Die Evaluation von WIN 7 zeigt eine unverändert positive Einschätzung des Programms durch alle Beteiligten. Leicht höher bewertet durch Mentees, geringfügig tiefer bei den MentorInnen. Rund zwei Drittel der Mentees und die Hälfte der MentorInnen haben an der Evaluation teilgenommen. Die Rücklaufquote ist deutlich tiefer als im Vorjahr. Die Befragung der Mentees erfolgte wieder konventionell per Fragebogen und Mail in Deutscher Sprache, die MentorInnen wurden mit einem Englischen Fragebogen befragt. Die Frage nach der Zweisprachigkeit des WIN Programms stellt sich erneut, vor allem bei Novartis, wenn es darum geht, geeignete und motivierte MentorInnen zu finden. Mentorinnen und teilweise auch Mentees regen ausserdem, aus Verfügbarkeitsgründen, eine Straffung der obligatorischen Workshops an. 25 Mentees, Doktorandinnen und Postdocs der Universität Basel, nahmen vom April 2007 bis April 2008 am etablierten Cross-Mentoringprogramm WIN - women into Industry, teil.Sie wurden dabei von 60% Mentorinnen und 40% Mentoren von Novartis bei der Erreichung der individuell vereinbarten Ziele sowie der Programmziele unterstützt, im Vorjahr 50-50!Es zeigt sich, dass Doktorandinnen primär in der Endphase, aber auch in der Mittelphase bzw. als Postdoc am meisten profitieren. Das notwendige zeitliche Engagement ist dabei am besten in der Mittelphase zu vereinbaren. Eine Teilnahme in einer Frühphase wird wegen unklaren oder wechselnden persönlichen Zielen als nicht ideal gewertet, bei der Teilnahme als Postdoc empfehlen Mentoren den Zeitpunkt gleich zu Beginn, als Orientierungshilfe. Als Opportunität für das Ressort Chancengleichheit wurden die Mentees bei der Umfrage einmalig und zusätzlich um Angaben betreffend ihrer Situation als Dual Career Couple, Bewertung beruflicher Aspekte sowie soziodemografische Angaben wie Bildungsstand der Eltern und Partner gebeten. Auch für WIN ergeben sich daraus mögliche Anhaltspunkte für die weitere Programmgestaltung, sowie praktische Hinweise für das Matching von Duos. Die Evaluation von WIN 6 zeigt eine unverändert positive Einschätzung des Programms durch alle Beteiligten. Rund drei Viertel der Mentees und MentorInnen haben an der Evaluation teilgenommen. Die Befragung der Mentees erfolgte erstmalig via Online-Umfrage in Deutscher Sprache, die MentorInnen wurden mit einem Englischen Fragebogen befragt. Die Frage nach der Zweisprachigkeit des WIN Programms stellt sich erneut, vor allem bei Novartis, wenn es darum geht, geeignete und motivierte MentorInnen zu finden. 25 Mentees, Doktorandinnen und Postdocs der Universität Basel, nahmen vom April 2006 bis April 2007 am 6. WIN-Durchgang teil. Sie wurden dabei zu etwa gleichen Teilen von Mentorinnen und Mentoren von Novartis bei der Erreichung der individuellen Ziele sowie der Programmziele unterstützt. Es zeigt sich, dass Doktorandinnen in der Mittel- bis Endphase am meisten profitieren und das notwendige zeitliche Engagement am besten vereinbaren können. WIN wird dabei interessanterweise als Umsetzungsinstrument zur persönlichen und beruflichen Zielerreichung angesehen. Eine Teilnahme in einer Frühphase wird wegen unklarer oder wechselnden persönlichen Zielen als nicht ideal gewertet, die Teilnahme als PostDoc eher als zu spät eingestuft. Die diesjährige Evaluation liegt erstmal als Mindmap vor. Die überwiegend positiven Resultate der vergangenen Durchgänge werden auch in der vorliegenden Evaluation bestätigt. vollständige Fassung (pdf) / Management Summary (pdf) 27 Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität Basel haben an der vierten Programmrunde von WIN teilgenommen. Somit konnten seit 2001 rund 100 Wissenschaftlerinnen von einem intensiven One-to-one-Mentoring durch eine erfahrene Berufsperson profitieren. Auch die Teilnehmenden des 4. Durchgangs attestieren dem Programm gute Noten. vollständige Fassung (pdf) / Management Summary (pdf) Am 3. Durchgang 2003/2004 nahmen 25 Mentees teil - drei Viertel stammen aus naturwissenschaftlichen Disziplinen, ein Viertel aus anderen Wissenschaftsbereichen. Mentees und Mentorinnen / Mentoren sind zufrieden mit dem Programm. Die Mentees beurteilen heute eine Laufbahn in der Industrie positiver als zuvor, doch bleiben Vereinbarkeit von Familie und Karriere ein zentrales Problemfeld. Die beruflichen Einstiegsschancen werden für junge Wissenschaftlerinnen heute als prinzipiell besser eingeschätzt als noch vor wenigen Jahren und ebenso werden für engagierte Frauen valable Aufstiegschancen konstatiert. Bezüglich Vereinbarkeit von Karriere und Familie zeichnet sich aber nach wie vor ein ernüchterndes Bild: Teilzeitstellen sind in der Industrie gerade in Führungsfunktionen rar bzw. schwierig zu realisieren. Weil aber die Phase der Familiengründung und der Aufbau einer Karriere oft in dieselbe Lebensphase fallen, wird das Thema Work-Life-Balance zur grossen Herausforderung für weibliche Nachwuchskräfte (und notabene auch für engagierte junge Väter). Diese Tatsache wird auch von den Mentorinnen und Mentoren klar bestätigt.Die Evaluation geht auch erstmals der Frage nach, ob und wie viele ehemalige Mentees heute bei Novartis arbeiten. Es sind 10 Teilnehmerinnen von WIN, was einem Prozentsatz von 14% der insgesamt 71 Mentees entspricht, die bis heute WIN durchlaufen haben. vollständige Fassung (pdf) / Management Summary (pdf) Evaluation WIN 2 (2002 - 2003) An der zweiten Programmrunde nahmen 24 Nachwuchswissenschaftlerinnen teil. Nach wie vor steht bei den Mentees als Erfolgsfaktor die Beziehung zum Mentor / zur Mentorin im Vordergrund. Zudem schätzen die Mentees die Industrie nach Ablauf des Mentoringjahres insgesamt als positiver ein. Eine Mehrheit der Mentees strebt mit den gewonnenen Erfahrungen entschieden eine eigene berufliche Tätigkeit in der Industrie an. Gleichzeitig werden die Vor- und Nachteile einer entsprechenden Anstellung differenziert erfasst und in anstehende Entscheidungen mit einbezogen. Eine grosse Herausforderung, sowohl auf individueller Ebene als auch zunehmend von Seite der Unternehmen, stellt heute das Thema Work-Life-Balance dar. Noch immer ist es für junge Frauen nicht selbstverständlich, Karriereabsichten mit einer Familiengründung zu vereinbaren. vollständige Fassung (pdf) / Management Summary (pdf) Am Pilotprogramm 2001/2002 nahmen 22 Mentees aus verschiedensten Studienrichtungen teil. Die Evaluation zeigt, dass das Mentoringjahr zu einer Klärung des beruflichen Profils beigetragen hat. Dabei sehen die Mentees vor allem das Engagement und die Begleitung ihres Mentors / ihrer Mentorin als entscheidendes Erfolgselement. Besonders anregend und klärend waren zudem die Kontakte zu weiteren Novartis-Mitarbeitenden mit der Gelegenheit, verschiedenste Berufsbilder und Tätigkeitsfelder live zu erleben. Bei den Mentorinnen und Mentoren steht die persönliche Befriedigung im Vordergrund, die darin liegt, eigene Erfahrungen einer jungen, interessierten und motivierten Frau weiterzugeben. Ein weiterer Gewinn liegt darin, Caoching-Kompetenzen zu vertiefen und zu erweitern. Männliche Mentoren schätzten es besonders, sich mit für sie eher ungewohnten Fragestellungen der jungen Frauen auseinanderzusetzen und erlebten eine gewisse Horizonterweiterung. Weibliche Mentorinnen erlebten es als Chance, ihr eigenes Netzwerk erweitern zu können. vollständige Fassung (pdf) / Management Summary (pdf) |
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