Kosmische Strahlung und neue Teilchen
Dieses Bild einer Funkenkammer
zeigt Teilchenspuren, die von einer aus dem Weltraum stammenden, äusserst durchdringenden - d.h. energiereichen - Strahlung herrühren.
Dieselben Spuren beobachtet man auch auf Nebelkammerbildern.
Die Bilder zeigen, wie neue Teilchen entstehen:
- Beim Zusammenstoss dieser hochenergetischen Partikel mit den Atomkernen (z.B. in Metallplatten, aber auch im Füllgas der Kammer)
-
Diese zerfallen nach kurzer Zeit in leichtere Teilchen.
Neue Teilchen entstehen offenbar
- durch Reaktionen bei Zusammenstössen
- beim Zerfall in leichtere Teilchen
Aus derartigen Bildern lassen sich als "Schulactivity" schon jetzt - mit Hilfe der Spurenanalyse -
erste Teilchen identifizieren.
- Elektronen
- Positronen
- Muonen
- Pionen
Der nächste Schritt auf dem Weg:
Experimente mit Kosmischer Strahlung haben Nachteile: Die Intensität der einfallenden Partikel ist klein und man kennt oft weder die Teilchensorte, noch deren Energie.
Neue, unbekannte Teilchen lassen sich besser untersuchen, wenn sie unter definierten Bedingungen mit Hilfe von
Teilchenbeschleunigern erzeugt und in Experimenten untersucht werden.