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Werdegang |
Der Anstoss zum Aufbau einer Diapositiv-Sammlung kam in den 1960er-Jahren vom BBG-Mitglied René Fischer. Nach dessen frühem Tod wurden die Bilder von H. P. Rieder übernommen und bis heute auf 47'000 Dias ausgebaut. Hieran sind auch Beiträge aus den Sammlungen verstorbener Mitglieder (Ch. Simon, T. Reichstein, M. Wyss, A. Binggeli, M. Schmid, D. und E. Lautenschlager, A.-L. Handschin u. a.) sowie aktiver Mitglieder (M. Nydegger, K. Schaub, P. Güntert, U. Blass, M. Schwarz, A. Müller u. a.) beteiligt.
Die Diathek wurde in erster Linie gesellschafts-intern genutzt (Vorträge, Publikationen, Rückschau auf Exkursionen etc.). Die Rahmenbedingungen für Benutzung und Ausleihe sind in einem Vorstandsbeschluss von 1988 festgelegt, der unter anderem vorsieht, dass BBG-Mitglieder die Sammlung unentgeltlich nutzen dürfen. |
Inhalt |
Die Sammlung besteht etwa zur Hälfte aus Aufnahmen kultivierter Pflanzen, vor allem aus Botanischen Gärten. Der Rest sind Wildstandort-Bilder aus der Schweiz, aus Frankreich, Südeuropa (Italien, Spanien, Griechenland), aus der Türkei und - besonders reichhaltig - aus Makaronesien (Kanarische Inseln, Azoren). Dazu kommen kleinere Bestände aus anderen Gebieten, insgesamt aber wenig Aussereuropäisches.
Die Schweizer Flora (inkl. Alpen) ist nahezu vollständig vertreten. Es existiert eine Suchliste mit den fehlenden Arten.
| Nutzung |
Das enorme wissenschaftliche Potenzial dieses umfangreichen Archives mit vielen, genau dokumentierten Aufnahmen endemischer und/oder sehr seltener Arten hat uns bewogen, das Archiv in einem gewissen Rahmen publik zu machen. In erster Linie sollen dabei botanisch interessierte Nutzer berücksichtigt werden. Kommerzielle Nutzung (Printmedien etc.) ist grundsätzlich auch möglich, doch besteht dafür nur eine begrenzte Infrastruktur.
Auskunft über Bedingungen, Fristen und Gebühren von Dia-Ausleihen und der Herstellung von Scan-Dateien sind über die unten genannten Email-Adressen erhältlich.
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Dokumentation |
Alle Diapositive sind nummeriert, beschriftet und nach Zugang geordnet. Bilder einer bestimmten Exkursion oder eines Fotografen befinden beieinander und lassen sich leicht en bloc sichten. Hingegen liegen Bilder ein- und derselben Art verstreut und müssen zuerst zusammengetragen werden.
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Dia-Beschriftung |
| • | Laufnummer |
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| • | voller wissenschaftlicher Name mit Autor und Familie |
| • | Fundort, Provinz, Land |
| • | Datum |
| • | im Feld: Höhenangabe; bei Aufnahmen in Gärten: Angaben zur Heimatregion und Endemismus |
| • | Signet des Bildautors/der Bildautorin |
| • | Ein Ring kennzeichnet die Bildstellung bei direkter Betrachtung (unten links) oder im Projektionsmagazin (oben rechts). |
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Karteien | • | Die Artenkartei verzeichnet für jede vorhandene Art sämtliche zugehörigen Dianummern. Bildinhalte sind teilweise mit Symbolen angegeben (Blüte, Frucht, Blatt usw.). Die Provenienz des Bildes (Lokalität, Datum, Photograph) ist jedoch nicht verzeichnet. |
| • | Eine alphabetisch-topographisch geordnete Kartei der Exkursionen verzeichnet pauschal die Dianummern einzelner Exkursionen. |
| • | Eine geographische Kartei fasst die alphabetisch geordneten Exkursionen nach Länder und Regionen zusammen. |
| • | Eine separate, relativ kleine Kartei verzeichnet die Pilze, Meeresalgen, Flechten und Moose. |
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Datenbank | • | Der Aufbau einer Bilddatenbank ist im Moment nicht vorgesehen. Hingegen wird eine Text-Datenbank aufgebaut, welche alle verfügbaren Informationen enthält, so dass die Bilder nach wesentlich mehr Kriterien gesucht werden können als mit den Karteien. Diese Datenbank steht nicht direkt online zur Verfügung. Recherchen können jedoch auf Anfrage hin durchgeführt werden. |
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Web | • | Eine Auszug aus der Datenbank mit momentan 500 Bildern steht als Dia-Verzeichnis, alphabetisch geordnet nach Familien auf dieser Webseite zur Verfügung. |
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Kontakt |
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