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Trockenbord
Über einer 50 cm mächtigen Schicht Rheinkies, die mit zwei bis drei cm magerem Humus bedeckt wurde, wachsen trockenheitsliebende Pflanzen mit teils schlichtem Wuchs, teils aber auch farbenprächtigen Blüten. Es sind Arten von Kiesflächen, Magerwiesen und anderen sonnenexponierten Standorten mit rasch versickerndem Regenwasser.
Als naturnahe Ausgleichsfläche bietet das Bord nicht nur für verschiedene Pflanzen Lebensmöglichkeiten, sondern auch für viele Insekten. Schmetterlinge und andere Blütenbesucher finden hier von März bis Oktober reichlich Pollen und Nektar. Blattlausfressende Insekten, wie Marienkäfer und Schwebfliegen, überwintern an den Pflanzen und bilden bereits im Frühjahr eine Startpopulation, die sich später über den ganzen Garten ausbreitet.
Für die Pflege dieser Fläche genügt ein- bis zweimaliges Mähen (Juli und September), wobei die spätblühenden Stauden stehen gelassen werden. Für die überwinternden Insekten und Vögel werden auch einige Samenstände übriggelassen.
Pflanzen, die sich übermässig ausbreiten, werden ausgestochen, ansonsten wird die Pflanzengemeinschaft ihrer eigenen Dynamik überlassen.
  1. Trockenbord beim Haupteingang
  2. Fingerhut
  3. Johanniskraut wird von einer Hummel besucht
  4. Alant
  5. Hauhechel
  6. Wegwarte
12. Nov. 2004