Seminar
MitarbeiterInnen
Prof. Dr. phil. Leonhard Burckhardt
Lebenslauf
- 4. Juni 1953 geboren in Basel als Sohn des Architekten Martin Heinrich und der Veronika Burckhardt-Henrici
- 1972 Matura am Humanistischen Gymnasium
- nach 1980 Lizentiat in Alter Geschichte, Neuerer Geschichte und Volkswirtschaftslehre
- 1980 Assistent am Seminar für Alte Geschichte in Bern
- 1981 bis 1984 und 1986 bis Ende April 1992 Assistent am Seminar für Alte Geschichte in Basel
- 1986 Promotion bei Prof. J. von Ungern-Sternberg in Basel
- 1993 Habilitation an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel
- 1999 Titularprofessor in Basel
- Seit 1993 mehrere Lehraufträge an den Universitäten Basel, Zürich, Freiburg/CH und Freiburg i. Br.
- Seit 1993 Mitarbeiter bei der Jacob Burckhardt-Edition, Projekt Neuedition Griechische Culturgeschichte
- Ich bin seit 1988 mit Renate Müller verheiratet, unsere Tochter Livia wurde am 14. Oktober 1988, unsere Tochter Valérie am 7. November 1995 geboren. Ich bin Schweizer Bürger und heimatberechtigt in Basel
Lehr- und Forschungsschwerpunkte
- Die athenische Demokratie im 4. Jhdt. v. Chr.
- Geschichte der späten römischen Republik
- Griechische Militärgeschichte
- Jacob Burckhardt und die Antike
- Frühe Gesetzlichkeit
- Juden in der griechisch-römischen Antike
Publikationen
Monographien
- Militärgeschichte der Antike, München 2008 (beck wissen)
- L. Burckhardt/K. Seybold/J. von Ungern-Sternberg (Hgg.), Gesetzgebung in antiken Gesellschaften. Israel, Griechenland, Rom. Beiträge zur Altertumskunde 247, Berlin 2007
- Bürger und Soldaten. Aspekte der politischen und militärischen Rolle athenischer Bürger und Soldaten im Kriegswesen des 4. Jahrhunderts v. Chr., Historia ES 101, Stuttgart 1996 (= Habilitationsschrift Basel 1993)
- Politische Strategien der Optimaten in der späten römischen Republik, Historia ES 57, Stuttgart 1988 (= Dissertation Basel 1986)
Herausgeberschaften
- L. Burckhardt/H.-J. Gehrke (Hrsgg), Jacob Burckhardt und die Griechen, Beiträge zu Jacob Burckhardt 6, Basel/München 2006
- Jacob Burckhardt, Griechische Culturgeschichte, Bd. 2 (JBW 20): Die Metamorphosen. Die Griechen und ihre Götter. Der Heroencultus. Die Erkundung der Zukunft. Die Gesammtbilanz des griechischen Lebens, hrsg. von L. Burckhardt/B. von Reibnitz/J. von Ungern-Sternberg, Basel/München 2005
- Jacob Burckhardt, Griechische Culturgeschichte, Bd. 1 (JBW 19): Die Griechen und ihr Mythos. Die Polis, hrsg. von L. Burckhardt/B. von Reibnitz/J. von Ungern-Sternberg, Basel/München 2002
- Jacob Burckhardt, Griechische Culturgeschichte, Bd. 3 (JBW 21): Die Kunst. Die Poesie. Zur Philosophie und Wissenschaft, hrsg. von L. Burckhardt, F. Graf und B. von Reibnitz, Basel/München 2002
- L. Burckhardt und J. von Ungern-Sternberg (Hrsgg.), Grosse Prozesse im antiken Athen, München 2000
Artikel
- Elemente der Vergleichbarkeit von Gesetzgebung. Deuteronom – Gortyn – XII-Tafelgesetze. Eine Skizze, in: L. Burckhardt/K. Seybold/J. von Ungern-Sternberg (Hgg.), Gesetzgebung in antiken Gesellschaften. Israel, Griechenland, Rom. Beiträge zur Altertumskunde 247, Berlin 2007, S. 1–65
- Der Orient und die griechische Kultur bei Burckhardt, in: L. Burckhardt/H.-J. Gehrke (Hrsgg), Jacob Burckhardt und die Griechen, Basel/München 2006, 229–245
- Die attische Ephebie in hellenistischer Zeit, in: D. Kah/P. Scholz (Hrsgg.), Das hellenistische Gymnasion. Festschrift Klaus Bringmann, Berlin 2004, 193–206
- «Zu Hause geht alles, wie wir wünschen ...» Privates und Politisches in den Briefen Ciceros, in: Klio 85, 2003, 94–113
- Das Bild der Griechen in Jacob Burckhardts «Griechischer Culturgeschichte», in: A. Aurnhammer und T. Pittrof (Hrsgg.), «Mehr Dionysos als Apoll». Antiklassizistische Antikerezeption um 1900, Das Abendland – Neue Folge 30, Frankfurt a. M. 2002, 113–134
- M. Licinius Crassus oder Geld allein macht nicht glücklich, in: E. Stein-Hölkeskamp und K.-J. Hölkeskamp (Hrsgg.), Grosse Gestalten der römischen Republik. Von Romulus bis Augustus, München 2000, 219–229
- Eine Demokratie wohl, aber kein Rechtsstaat? Der Arginusenprozess des Jahres 406 v. Chr., in: L. Burckhardt und J. von Ungern-Sternberg (Hrsgg.), Grosse Prozesse im antiken Athen, München 2000, 128–143, 273–274
- Vom «Agon» zur «Nullsummenkonkurrenz»: Bemerkungen zu einigen Versuchen, die kompetitive Mentalität der Griechen zu erfassen, in: Nikephoros 12, 1999, 71–93
- Das Volk als Richter: Politische Prozesse in Athen im 4. Jahrhundert v. Chr., in: U. Manthe und J. v. Ungern-Sternberg (Hrsgg.), Grosse Prozesse der römischen Antike, München 1997, 161–173, 213–215
- Söldner und Bürger als Soldaten für Athen, in: W. Eder (Hrsg.), Die athenische Demokratie im 4. Jahrhundert v. Chr. Vollendung oder Verfall einer Verfassungsform? Akten eines Symposiums 3.–7. August 1992 Bellagio, Stuttgart 1995, 107–137
- Cornelia, Mutter der Gracchen (gemeinsam mit J. v. Ungern-Sternberg), in: M. H. Dettenhofer (Hrsg.), Reine Männersache? Frauen in Männerdomänen der antiken Welt, Köln/Weimar/Wien 1994, 97–132 (von mir verfasst: Teile 3–7 des Artikels, 109–132)
- The Political Elite of the Roman Republic. Comments on Recent Discussion of the Concepts of «nobilitas» and «homo novus», in: Historia 39, 1990, 77–99
- Gab es in der Gracchenzeit ein optimatisches Siedlungsprogramm? Bemerkungen zum Elogium von Polla und den viasiei vicani aus dem Ackergesetz von 111 v. Chr., in: H. E. Herzig und R. Frei-Stolba (Hrsg.), Labor omnibus unus, Festschrift G. Walser, Historia ES 60, Stuttgart 1989, 3–20
Weiteres
- Ungefähr 50 Artikel im Neune Pauly, hauptsächlich zur griechischen Militärgeschichte
- Ungefähr 50 Rezensionen in diversen Zeitschriften (Gnomon, Klio, Museum Helveticum, HZ, ZRG u. a.)
- Mehrere neuhistorische Arbeiten und Artikel zu Fachproblemen in Publikumszeitschriften
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